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Aus Wut wird Widerstand

Wütende Frauen sind die größte erneuerbare Energiequelle dieses Landes – unaufhaltsam und wirkungsvoll. Deshalb stellen die Grünen zum Internationalen Frauentag am 8. März die Wut der Frauen in den Mittelpunkt. Hier erfahrt ihr, wie ihr eure Wut teilen könnt.

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Lesezeit: 1 Minute

Quelle: a_v_4min/Adobe Stock

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Ein Tag, um gemeinsam zu feiern, ein Zeichen für Frauenrechte zu setzen – und um gemeinsam wütend zu sein.

Wut ist ein männliches Privileg in unserer Gesellschaft. Man kennt das Klischee: Wütende Männer gelten als stark und durchsetzungsfähig, wütende Frauen hingegen werden als hysterisch oder als Drama Queens abgestempelt. Diese ungerechtfertigten Zuschreibungen machen es leicht, sich nicht mit den wahren Anlässen für weibliche Wut befassen zu müssen.

Denn solche Anlässe gibt es genug: Wenn der Heimweg zur Mutprobe wird, weil der schlimmste Fall immer mitgedacht werden muss. Wenn Frauen die gleichen Jobs erledigen wie Männer – aber dafür nicht das gleiche Geld bekommen. Wenn die Haus- und Erziehungsarbeit wie selbstverständlich von Frauen erwartet, aber nicht wertgeschätzt wird. Oder wenn andere über weibliche Körper hinweg diskutieren.

Es gibt viele gute Gründe, um wütend zu sein angesichts patriarchaler Strukturen und der Benachteiligung, die Frauen aufgrund ihres Geschlechts immer noch erfahren. Zum Internationalen Frauentag am 8. März haben sich die Grünen daher ein Ziel gesetzt: kollektive weibliche Wut sichtbar zu machen – und sie in einen Antrieb zu verwandeln, in eine transformative Kraft, die nicht länger ignoriert werden kann und die gesellschaftliche Veränderung vorantreibt.

Seid ihr auch wütend? Dann macht mit! Das Bundesfrauenreferat der Grünen hat eine Handreichung zum Frauentag zusammengestellt, die dabei hilft, weibliche Wut sichtbar zu machen und in politische Forderungen zu übersetzen. Alle Mitglieder können sie im Wissenswerk abrufen.

Ihr findet dort nicht nur eine Liste grüner Forderungen zum Thema Frauen und Feminismus, sondern auch etwa Social-Media-Vorlagen, mit denen ihr teilen könnt, was euch wütend macht. Zudem gibt es viele weitere Tipps für Aktionen und Formate zum Frauentag und darüber hinaus, die jede und jeder im eigenen Kreis- oder Landesverband initiieren kann. Und nicht zuletzt: richtig gute Songs und inspirierende Bücher zum Thema.

Seid dabei und teilt eure Wut! Grünen-Mitglieder können die Handreichung hier abrufen.

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