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Jetzt bist du gefragt!

In der anstehenden Urabstimmung geht es um unsere geplante Reform der Parteisatzung. Vom 9. bis 30. Juni können alle Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen darüber entscheiden, wie sich unsere Partei in Zukunft organisiert und aufstellt.

● Von

Lesezeit: 1,5 Minuten

Quelle: BPawesome/Adobe Stock

Stimmberechtigt sind alle Parteimitglieder, die bis zum 17. April 2026 in die Partei eingetreten sind. Die Wahlbenachrichtigung wurde Mitte Mai an alle Stimmberechtigten per Mail durch unseren Dienstleister POLYAS versandt.

 

Du findest die Mail nicht? Dann melde dich umgehend beim Urabstimmungsbüro: Urabstimmung@gruene.de

 

Alle wichtigen Informationen zu den Inhalten der Urabstimmung, zum Prozess und zur Stimmabgabe findest du auf der Website oder im Wissenswerk. Dort gibt es auch die Termine zu Webinaren des Bundesverbands, in denen du direkt deine Fragen zur Urabstimmung stellen kannst.

 

Gib jetzt Deine Stimme ab und gestalte die Zukunft unserer Partei!

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„Worte sind nur Kosmetik“: Dr. Sarah Stein Lubrano sorgt mit ihrem Buch „Don’t Talk About Politics“ für Aufsehen.

Der Glaube an die Macht der Worte ist tief verwurzelt in Politik und Gesellschaft. Das zeigt sich täglich. Etwa daran, wie Donald Trump über ihm missliebige Stimmen in Rage gerät und Kritiker*innen aktiv ins Visier nimmt. Gerade erst forderte er abermals wutentbrannt den Rauswurf des Late-Night-Hosts und Trump-Kritikers Jimmy Kimmel. Vor einer Weile war dieser auf Druck der Trump-Regierung bereits temporär aus dem Programm genommen worden. Doch was kann ein TV-Moderator mit seinen Worten politisch überhaupt bewirken? Sarah Stein Lubrano hat dazu eine klare Meinung.

Frau Stein Lubrano, Donald Trump scheint mehr an die Wirksamkeit seiner Kritiker*innen zu glauben, als diese selbst. Jimmy Kimmel etwa sagte kürzlich: „Ich glaube nicht, dass es einen großen Unterschied macht, was ich sage. Ich mache mir keine Illusionen, dass irgendjemand wegen mir seine Meinung ändert.“ Hat Kimmel da recht?

Sarah Stein Lubrano: Ja, das trifft es ziemlich genau. Vielleicht hat er mein Buch gelesen (lacht). Ich habe mir die besten Forschungsarbeiten angesehen, die sich mit der Frage befassen, ob öffentliche politische Statements und Argumente dazu führen, dass Menschen ihre Meinung ändern. Die Antwort ist nein. Sie haben kaum einen Effekt. Das gilt auch für TV-Debatten und Diskussionen – und ziemlich sicher auch für Jimmy Kimmel. Generell kann man sagen: Worte und Argumente sind überhaupt nicht effektiv, um Menschen zu überzeugen.

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