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Windkraft-Wende

Als „Aufgabe des Jahrzehnts“ bezeichnete Robert Habeck den klimagerechten Umbau der Industrie. Die Ampel hat den Ausbau der Windenergie deutlich beschleunigt: um plus 82 Prozent allein von 2022 auf 2023.
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Lesezeit: 2,5 Minuten

Quelle: Animaflora PicsStock/Adobe Stock

Während der Amtszeit von Robert Habeck als Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz wurde die Flaute der GroKo-Jahre beim Windenergieausbau überwunden – durch konsequente Vereinfachung und Beschleunigung der Verfahren. Die genehmigte Windenergieleistung (MW) stieg dadurch von 2022 auf 2023 um 82 Prozent, von 2023 auf 2024 um 71 Prozent. Allein in seinen „ersten vier Monaten“ als Minister erreichte Habeck mehr als sein Vorgänger Peter Altmaier „in vier Jahren“ – und das trotz der „gigantischen Herausforderung“, die der russische Angriffskrieg auf die Ukraine für unsere Energieversorgung bedeutete, schrieb das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Der Habeck-Effekt und die Altmaier-Lücke beim Windenergieausbau

Daten: MaStR (Stand 22.10.2024), Auswertung & Grafik: FA Wind und Solar, Angaben in Megawatt (MW)

Unter dem damaligen Umweltminister Peter Altmaier (CDU) war es zu einem starken Rückgang der Windenergiekapazitäten gekommen. Das Centre for Research on Energy and Clean Air (Crea) in Helsinki hat im Oktober 2022 analysiert, was passiert wäre, wenn Deutschland den eingeschlagenen Weg beim Ausbau der Windenergie beibehalten hätte. Das Ergebnis: Der zusätzliche Windstrom hätte im Jahr 2021 den gesamten deutschen Atomstrom ersetzen oder 2022 einen Gasverbrauch im Wert von 23 Milliarden Euro vermeiden können – das ist mehr Gas, als noch im Juli 2021 durch die Pipeline Nord Stream 1 importiert wurde.

Die erneuerbaren Energien übernehmen mittlerweile die Hauptaufgabe bei der Stromerzeugung in Deutschland – gemessen an der Gesamterzeugung in Deutschland entfallen fast 60 Prozent auf erneuerbare Energieträger. Auch beim PV-Ausbau wurden in Habecks Amtszeit große Fortschritte erzielt.

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